Abschließende Arbeiten im Windpark Wulfelade

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Im Windpark Wulfelade haben die fünf Windenergieanlagen vom Typ Enercon E82 nach Abschluss der Aufbauarbeiten ihren Probebetrieb aufgenommen. Zurzeit arbeitet die Herstellerfirma Enercon unter anderem noch an der exakten Synchronisation der Befeuerungssysteme auf den Turmspitzen. Diesbezügliche Anfragen aus der Bevölkerung möchten wir zum Anlass nehmen, die Öffentlichkeit über die im Windpark Wulfelade verwendeten modernen Systeme zu informieren.

Bei den hier eingesetzten Befeuerungssystemen handelt es sich um Systeme der neuesten Generation, die auf LED-Technik basieren und mit Sichtweitenmessgeräten ausgerüstet sind.

Die verwendeten Befeuerungssysteme erfüllen sowohl die Anforderungen der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Kennzeichnung von Luftfahrthindernissen in der aktuellen Form, als auch die vom Bundesverband Windenergie (BWE) herausgegeben Handlungsempfehlungen.
Der Bundesverband Windenergie setzt sich seit mehreren Jahren für den Einsatz sogenannter radargesteuerter Befeuerungssysteme ein, die derzeit jedoch noch nicht auf dem Markt sind. Bis diese Systeme in Deutschland vorerst an weiteren Pilotprojekten eingesetzt werden können, empfiehlt der BWE den Einsatz von Systemen mit Sichtweitenmessgeräten - wie in Wulfelade - als optimale Lösung.

Der von Enercon im Windpark Wulfelade eingesetzte Leuchtentyp zeichnet sich dadurch aus, dass die Lichtabstrahlung nach unten sehr stark reduziert ist und nur minimal über den geforderten Mindestlichtstärken liegt.

Die Abstimmung zwischen der Reduzierung der Nennlichtstärke in Verbindung mit der Sichtweitenmessung wird durch ein Softwaresystem gesteuert, das ebenfalls auf dem neuesten Stand der Technik basiert. In einigen Windparks laufen diese Systeme bereits im regulären Betrieb. Im Windpark Wulfelade ist jedoch, wie oben erwähnt, der Probebetrieb noch nicht abgeschlossen. Hier bedarf es noch der Nachregulierung, die jedoch in Kürze abgeschlossen sein wird, wie Enercon zusicherte.

Die Unternehmensgruppe Dezentrale Energie hat ausführliche Informationen zum Thema an die zuständigen Ansprechpartner bei der Stadt Neustadt und der Region Hannover gesandt, um über den Sachverhalt aufzuklären.

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